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Ein alltäglicher Fall


Susanne M. leidet seit ihrer Kindheit an schwerem Asthma bronchiale: „Ohne mein Spray komme ich nicht aus. Wenn ich es absetze, plagt mich nach wenigen Tagen starke Atem-not.“

Susanne M. liest die Packungsbeilage Ihres Medikaments und ist verunsichert: „Ich bin jetzt 28 Jahre und wünsche mir Kinder. Aber mein Hausarzt meint auch, dass das Medikament für das Ungeborene schädlich sein könnte.“

Susanne M. plagen Zweifel: „Muss ich auf Kinder verzichten?“ „Wie sehr kann das Medikament meinem Baby schaden?“ „Soll ich das Spray absetzen und Asthma-Anfälle in der Schwangerschaft riskieren?“

„Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.“ Diese Strategie führt bei Fragen zur Medikamenteneinnahme in Schwan-gerschaft oder Stillzeit häufig nicht zum Erfolg. In einem derartigen Fall kann ein ausgewie-senes Beratungszentrum für Reproduktionstoxikologie mit entsprechenden Datenregistern helfen – wie beispielsweise das Institut für Reproduktionstoxikologie der St. Elisabeth-Stiftung.

Dr. Paulus konnte Susanne M. beruhigen: Da seit Jahren gute Erfahrungen mit derartigen Dosieraerosolen in der Schwangerschaft vorliegen, konnte die Patientin ermutigt werden, das Präparat in der Schwangerschaft in moderater Dosis anzuwenden.

Am Ende waren Mutter und Kind wohlauf.


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